Häufig gestellte Fragen
Die häufigsten Fragen zu PPF, Garantie, Anwendung und Pflege – nach Themen gruppiert.
01 PPF-Folierung — Allgemeine Informationen
PPF (Paint Protection Film) ist eine klare, flexible Polyurethanfolie, die auf die lackierten Flächen eines Fahrzeugs aufgebracht wird. Sie wirkt als physischer Schutzschild gegen Steinschlag, Kratzer, Scheuerstellen, Chemikalien und UV und erhält das Neuwagen-Aussehen sowie den Wiederverkaufswert.
Eine Keramikversiegelung ist eine wenige Mikrometer dünne Flüssigglasschicht; sie bringt Glanz und leichte Reinigung, aber keinen Aufprallschutz. PPF ist eine über hundert Mikrometer dicke Folie, die physische Schäden wie Steinschlag und Kratzer verhindert. Beide ergänzen sich – eine Keramikversiegelung kann auf PPF aufgetragen werden.
PVC-(Vinyl-)Folie dient meist der Farbänderung und Optik; sie ist dünn, absorbiert keine Stöße, heilt sich nicht selbst und schrumpft und vergilbt mit der Zeit. TPU-Polyurethan-PPF ist dicker, elastisch und stoßabsorbierend, selbstheilend und primär für den Schutz gemacht.
Nein. Bei Fahrzeugen mit intaktem Werkslack schadet PPF dem Lack nicht – es schützt ihn. Wird die Folie Jahre später mit der richtigen wärmegesteuerten Technik entfernt, bleibt der Lack darunter wie zuvor.
Ja. Die Deckschicht von Propel PPF filtert UV-Strahlung und verzögert Oxidation, Trübung und Farbverblassen des Lacks durch die Sonne deutlich.
Die Deckschicht der Folie ist ein spezielles Polymer mit elastischem Gedächtnis. Haarkratzer sowie Schwamm- und Bürstenspuren verschwinden, wenn die Folie unter der Wärme der Sonne oder von warmem Wasser zurückfließt.
Hochwertiges TPU-basiertes Propel PPF vergilbt, trübt und reißt dank seiner UV-Beständigkeit nicht. Solche Mängel treten typischerweise bei billigen PVC- oder minderwertigen Folien auf. Propel PPF ist dagegen 7 Jahre garantiert.
Ja. Frontschutz- oder Teilpakete für die am stärksten steinschlaggefährdeten Bereiche – Motorhaube, vordere Stoßstange, Scheinwerfer, Spiegel und Kotflügelkanten – sind üblich. Eine Vollfolierung ist ebenfalls möglich.
Ja. Es gibt spezielle Matt-PPF-Serien, die die matte Textur schützen, ohne sie zu verändern. Auf ein mattes Fahrzeug wird keine Glanzfolie aufgebracht – es muss die Matt-Serie verwendet werden.
Ja. Scheinwerfer und Rückleuchten sind Steinschlag und Kratzern stark ausgesetzt und werden mit klarem PPF geschützt. Innen- und Außenteile in Klavierlack können ebenfalls gegen Swirl-Kratzer folgiert werden.
02 Anwendungsprozess & autorisierte Center
Die Dauer hängt vom zu folierenden Bereich, vom Lackzustand und von der Auslastung des autorisierten Centers ab. Teilpakete gehen schnell, eine Vollfolierung kann einige Werktage dauern. Für eine genaue Angabe wenden Sie sich an Ihr Anwendungscenter.
Nein. Propel PPF wird nach einer digitalen, modellspezifischen Vorlage vorgeschnitten (pre-cut). Am Fahrzeug wird kein Messer verwendet, sodass kein Risiko besteht, in den Lack zu schneiden.
Nicht Pflicht, aber empfohlen. Da die Folie klar ist, zeigt sie jeden Swirl und Kratzer darunter unverändert. Eine vorherige Lackaufbereitung hinterlässt eine makellose Oberfläche unter der Folie.
Propel PPF ist die Herstellermarke – sie produziert die Folie und liefert sie an autorisierte Anwendungscenter, wo die Anwendung erfolgt. Das nächstgelegene zertifizierte Center finden Sie auf der Karte auf unserer Händler-Seite.
Ja. PPF wird Bauteil für Bauteil aufgebracht, sodass nur die Folie des beschädigten Teils entfernt und ersetzt wird – das gesamte Fahrzeug muss nicht neu foliert werden.
03 Die Marke Propel & Produktqualität
Propel PPF ist eine Schutzfolie aus 100% TPU, die sich durch hohe UV-Beständigkeit und Selbstheilung auszeichnet. Sie wird durch eine 7-jährige Herstellergarantie, ein digitales Garantiezertifikat und ein breites autorisiertes Anwendungsnetz gestützt.
Propel PPF hat eine 7-jährige Herstellergarantie, die Produktmängel wie Vergilben, Trübung, Rissbildung, Blasenbildung und Ablösen abdeckt. Ihr Garantiezertifikat ist digital verfügbar.
Nach der Anwendung wird auf Ihren Namen ein digitaler Garantieeintrag erstellt. Sie können ihn auf der Seite Garantieprüfung mit der Kartennummer oder dem Kennzeichen bestätigen.
Ja. Die Propel-PPF-Serien sind zu 100% TPU-basiert. Im Vergleich zu PVC ist TPU elastischer, klarer und UV-beständiger und bietet Selbstheilung.
Ja. Es sind die Serien Gloss, Matte, Satin und Black erhältlich. Jede Serie bietet denselben Schutz mit einem anderen Finish.
04 Nutzung, Pflege & Waschen
In der ersten Woche sollte das Fahrzeug nicht gewaschen und möglichst vor Regen geschützt werden, bis die Folie vollständig anliegt. Danach kann es normal gewaschen werden; Handwäsche mit pH-neutralem Shampoo und weichem Waschhandschuh wird empfohlen.
Automatische Bürsten mit harten Borsten können die Oberfläche verkratzen und werden nicht empfohlen. Ein Hochdruckreiniger kann verwendet werden, die Düse sollte jedoch nicht sehr nah an den Folienkanten oder im rechten Winkel gehalten werden.
Die Folie schützt den Lack vor diesen sauren Verschmutzungen. Dennoch sollten Rückstände nicht lange auf der Oberfläche bleiben und möglichst bald mit warmem Wasser und einem weichen Tuch entfernt werden.
Ja. Die Deckschicht von Propel PPF ist hydrophob; Wasser perlt ab und läuft herunter, Schmutz haftet weniger und das Fahrzeug lässt sich leichter reinigen.
Ja. Eine Keramikbeschichtung oder Wachs über PPF verlängert die hydrophobe Lebensdauer der Folie. Abrasive (Polier-)Produkte und lösungsmittelhaltige Reiniger sollten nicht verwendet werden.
05 Entfernung & Langlebigkeit
Je nach Nutzungsbedingungen hält Propel PPF im Schnitt etwa 7-10 Jahre und ist durch eine 7-jährige Herstellergarantie abgedeckt.
Eine hochwertige TPU-Folie, die mithilfe von Wärme entfernt wird, hinterlässt in der Regel keine Kleberückstände. Geringe Rückstände lassen sich mit geeigneten Reinigern leicht entfernen.
Bei Fahrzeugen mit intaktem Werkslack und Klarlack ist beim Entfernen kein Abplatzen zu erwarten. Bei zuvor nachlackierten Bauteilen oder solchen mit schwachem oder problematischem Klarlack kann ein Risiko bestehen – deshalb sollte die Entfernung wärmegesteuert und von einer Fachkraft erfolgen.
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